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BIKE&CO - Das Magazin für Spaß und Freude am Radfahren - Ausgabe 01/2017

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Alles was du wissen

Alles was du wissen musst MTB-Schaltungen und Gruppen von Shimano & SRAM 048 Technik Das Schaltsystem ist quasi der Antrieb des Fahrrads, und es besteht aus der Kurbel am Tretlager, Kettenblättern vorne, Kette, Kassette hinten, Schaltwerk, einem Umwerfer (bei zwei oder mehr Kettenblättern) sowie Schalthebeln. Außerdem gehören zu den Antriebsgruppen (Groupsets) am Mountainbike noch die Bremsen inklusive Bremshebel dazu. Bei der Auswahl der passenden Gruppe bzw. MTB- Schaltung gilt das grundsätzliche Prinzip: Je mehr man investiert, desto mehr bekommt man auch. Schaltgruppen in höheren Preisklassen sind effizienter, langlebiger und ermöglichen einen besseren Schaltvorgang. Und noch ein weiterer Vorteil kommt hinzu: Hochwertige Gruppen erfreuen meist auch mit geringerem Gewicht. Im vorliegenden Bericht klären wir die Grundlagen von Schaltgruppen, erläutern den Aufbau und die Funktionsweise und fassen die Unterschiede sowie die Hierarchie der einzelnen Modelle von Shimano und SRAM zusammen. So kann man leichter entscheiden, welche Gruppe am schon einige Zeit benutzten oder auch am neuen Mountainbike ihren Platz finden soll. Die Tretkurbeln Hier nimmt die Kraftübertragung ihren Anfang. An den Kurbeln des Tretlagers befinden sich die Pedale, mit deren Hilfe die Antriebsgruppe in Gang gebracht

Bestandteile einer Mountainbike-Gruppe Kettenblätter Aktuell geht der Trend in Sachen Kettenblätter eher in die Richtung „weniger ist mehr“, also weg von drei Kettenblättern. wird. Das Tretlager besteht dabei aus den Teilen Kurbelarme, Kettenblatt bzw. Kettenblätter und der Achse, die beide Kurbeln miteinander verbindet. Die Anzahl der Kettenblätter gibt dabei Aufschluss über die Anzahl der Gänge, welche dem Mountainbike vorne zur Verfügung stehen. Aktuell geht der Trend eher in die Richtung „weniger ist mehr“, also weg von drei Kettenblättern, die sich vorrangig noch an Einsteigermodellen finden, und hin zu Einfachund Zweifachkurbeln mit einem bzw. zwei Kettenblättern. Die Länge der Kurbelarme ist genauso wie beim Rennrad variabel, variiert aber nicht so stark. Die Kurbelarmlänge ist ausschlaggebend für die Hebellänge beim Treten und damit für die Effizienz der Kraftübertragung. In der Regel findet man bei kleinen Rahmen 170 mm Länge, bei Medium-Rahmen und größer sind es 175 mm. An Downhill-Bikes nutzt man hingegen kürzere Kurbelarme mit meist 165 mm Länge, damit genug Bodenfreiheit gegeben ist. Das Tretlager Die Tretkurbeln werden auf der Tretlagerwelle befestigt, welche wiederum auf mehreren Innenlagern, dem Tretlager, gelagert sind. Das Gehäuse unterscheidet sich je nach Ausführung des Tretlagers. Aktuell favorisieren die Hersteller immer mehr die Innenlager-Lösungen mit eingepressten Lagerschalen anstatt z.B. die eingedrehten Lager mit BSA-Gewinde, welche auch nach vielen Jahren noch auf den Shimano Hollowtech-Standard setzen. Bei den Pressfit-Lagern herrschen die Standards BB30 und BB90 (häufig auch BB86 und BB92) vor. Die Kassette (oder das Ritzelpaket) Die Kassette besteht aus mehreren Zahnkränzen, häufig Ritzel genannt, und befindet sich am Hinterrad des Mountainbikes. Die Kassette bestimmt die Gangzahl am Heck, welche in der Regel zwischen 8 und 12 liegt. Zusammen mit den Kettenblättern ergibt sich daraus die gesamte Gangzahl und Übersetzungsbandbreite. Die Kette Die Kette verbindet die Kettenblätter vorne mit der Kassette hinten und ist essentiell für den Antrieb des Mountainbikes. Sie wird fast ausschließlich aus Stahl gefertigt und besteht aus zahlreichen kleinen Gliedern, die eine reibungslose Rotation ermöglichen, sich jedoch nicht verdrehen lassen. Das Schaltwerk und der Umwerfer Das Schaltwerk und der Umwerfer verschieben den Lauf der Kette über die Kettenblätter bzw. die einzelnen Ritzel der Kassette. Sie werden in der Regel über ein Kabel angesteuert und leiten über die Manipulation der Zugkraft den Schaltvorgang ein. Das Schaltwerk hinten kann bei heftigen Geländefahrten schon mal ordentlich durchgeschüttelt werden, Geräusche machen und im schlimmsten Falle die Kette abwerfen. Die Hersteller Shimano und SRAM haben darauf reagiert und ihre Schaltwerke mit so genannten Clutch-Technologien ausgestattet, die in der Kettenführung eine erhöhte Reibung erzeugen und so die Kettenspannung während der gesamten Fahrt erhöhen, um springende Ketten zu vermeiden (vereinfachte Darstellung im Bild). Elektronische Schaltungen setzen da noch einen drauf und statten das Schaltwerk mit winzig kleinen Servomotoren aus, welche dann die Schaltbewegungen kontrollieren. Diese Premiumvariante des Schaltens bei einem MTB eliminiert den Verschleiß der Schaltkomponenten durch Schlamm, Wasser und weitere Einflüsse, welche die Schaltleistung zum Teil spürbar beeinträchtigen können, da mechanische Schaltungen Kurbeln Das Schaltwerk hinten kann bei heftigen Geländefahrten schon mal ordentlich durchgeschüttelt werden, Geräusche machen und im schlimmsten Falle die Kette abwerfen. 049

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