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BIKE&Co - Das Magazin für Spaß und Freude am Radfahren - Ausgabe 02/2018

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Selbst heftige Anstiege

Selbst heftige Anstiege und saftige Höhenmeter nimmt man vor dem großartigen Panorama mit Begeisterung. Wer es entspannter angehen will kann sich auch von den Shuttlediensten „liften“ lassen. Schon vor der Anreise habe ich Klaus Nischler, den Chef der örtlichen Ötzi Bike Academy angerufen, um ihm von unserem geplanten Aufenthalt in Naturns zu berichten. Vor vielen Jahren habe ich Klaus zum Mountainbike-Guide ausgebildet, nun möchte ich gerne seine Dienste in Anspruch nehmen und mich durch seine Heimatregion führen lassen. Es macht mich stolz, zu sehen, dass ein ehemaliger „Schüler“, im Mountainbike-Sport derart erfolgreiche Arbeit leistet. HIGHLINE MERAN Zu Beginn folgen wir am Radweg der Etsch entlang nach Rabland, um anschließend die ersten 800 Höhenmeter mit Hilfe der Seilbahn Aschbach hinter uns zu bringen. Den weiteren Anstieg bis zur Naturnser Alm müssen wir nun mit reiner Muskelkraft bewältigen, was uns aufgrund der herrlichen Ausblicke jedoch nicht sonderlich schwer fällt. Wir befinden uns hier auf einem Nordhang, der dicht bewaldet ist und teilweise finster und geheimnisvoll wirkt. Die gegenüberliegenden Berge zeichnen ein ganz anderes Bild – karg und trocken, unten steile Felswände, dann flachere Almböden und in den Gipfelregionen, der durchwegs 3000 Meter hohen Berge, Geröll, schroffes Gestein und teilweise auch Gletschereis. Die Highline erfreut uns mit 070 REISE

flüssigen Abfahrtspassagen, um uns gleich darauf mit steilen Uphill-Rampen alles abzuverlangen. Dazwischen erreichen wir immer wieder urige Almhütten, eine einladender als die Andere. Da hat man tatsächlich die Qual der Wahl. Bettina und ich verlassen uns aber in diesem Fall auf unseren erfahrenen Begleiter, der bestimmt weiß, wo es die besten Knödel und den flaumigsten Kaiserschmarrn gibt. Klaus empfiehlt die Zetnalm: „Die Extra-Höhenmeter zahlen sich auf jeden Fall aus.“ Natürlich hat er damit völlig recht. Bei all den kulinarischen Leckerbissen, fällt es uns schwer, nicht über die Stränge zu schlagen. Nach der ausgedehnten Mittagsrast dauert es etwas, bevor wir, in dem Wechselspiel aus kurzen Anstiegen und Abfahrten, wieder unseren Rhythmus finden. Nach einer Weile läuft es aber wieder wie geschmiert und schließlich erreichen wir in Tarsch den Talboden. Eigentlich müssten wir nun nur noch der Etsch entlang zurück nach Naturns rollen. Nach einem Blick auf die Uhr meint jedoch unser Guide: „Wir haben noch genügend Zeit, auf den Waalwegen noch ein wenig Flow zu erleben.“ Schon überredet! Waale sind künstlich angelegte Kanäle, die früher dazu gedient haben, das Wasser aus den wasserreicheren Seitentälern in den trockenen Vinschgau zu leiten und so die Felder und Wiesen zu bewässern. Die schmalen Wege entlang dieser Kanäle verlaufen fast flach und eignen sich perfekt, um mit dem Mountainbike die Balance zu trainieren und dabei jede Menge Fahrspaß mitzunehmen. Während rund um Meran diese Waalwege den Fußgängern vorbehalten sind, finden wir hier an jedem Einstieg ein spezielles Schild, welches auf die Trailtoleranz und das ausdrücklich erwünschte Miteinander von Wanderern und Bikern hinweist. Dazu kommt noch eine einheitliche Klassifizierung, die es dem Biker leichter macht, sich die richtigen Trails auszusuchen. In unserem Fall trifft diese Entscheidungen natürlich unser Guide. Wir haben vollstes Vertrauen und werden auch keineswegs enttäuscht. Nach etwa einer Stunde höchster Konzentration erreichen wir das Bike-Highlight des Tages – die sensationellen Spitzkehren an den Ruinen Ober- und Untermontani. Ein wahrer Hochgenuss ohne große Schwierigkeiten – einfach genial! Obwohl es hier im Vinschgau nur zwei Seilbahnen gibt, die uns die Auffahrt erleichtern könnten, müssen wir nicht alle Berge aus eigener Kraft erklettern. Eine Vielzahl an Shuttlediensten, die sich voll auf die Biker und deren Bedürfnisse eingestellt haben, sorgen in einer Frequenz, die fast mit dem U-Bahn-Verkehr einer Großstadt vergleichbar ist, dafür, dass man mehr oder weniger schweißfrei den Einstieg zum gewünschten Trail erreicht. Speziell für die beiden Highlights Goldsee-Trail und Tibet-Trail, deren Einstieg jeweils hoch oben am Stilfserjoch zu finden ist, greifen wir gerne auf dieses Angebot zurück und sparen damit nicht nur Kraft, sondern auch jede Menge Zeit. Während uns der Tibet-Trail fahrtechnisch vor eine besondere Herausforderung stellt, bietet der Goldsee-Trail flüssiges Biken im Wechsel mit kurzen Aufstiegspassagen und vor allem sensationelle Ausblicke auf die beeindruckende Bergwelt des Ortler-Massivs. Eine Woche Urlaub ist im Vinschgau einfach viel zu wenig. Es gibt so viel zu entdecken und zu erfahren, an fast jedem Berghang finden sich mehrere Trails mit unterschiedlicher Schwierigkeit und wirklich alle sind es wert, gerockt zu werden. Hotel das Paradies www.hotelparadies.com DolceVita Erlebnis & Genuss Resort Lindenhof www.lindenhof.it Ötzi Bike Academy www.oetzi-bike-academy.com Mountain Bike Holidays www.bike-holidays.com Text: Mountain Bike Holidays Bilder: © Südtirol ;© Vinschgau Marketing – Kirsten Sörries Wie in einem Bilderbuch schlägt die Natur im Vinschgau immer wieder neue faszinierende Seiten auf. Langweilig wird es nie. 071

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