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modern mobil - Magazin für moderne Mobilität - Ausgabe 02/2019

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In dieser zweiten Ausgabe von modern mobil haben wir die vielversprechendsten Mobilitätsprojekte für Sie recherchiert. So zeigen wir, wie sich dank Verfahren künstlicher Intelligenz die Mobilität in urbanen Räumen verbessern lässt, wie radikal Daten das Geschäft mit der Mobilität verändern und welche Flugtaxi demnächst autonom über die Städte fliegen. Wie enorm darüber das Interesse an fundierten Informationen rund um eine emissionsfreie Mobilität ist, zeigen die Zugriffzahlen unserer ersten Ausgabe; mehr als zwei Millionen Mal wurde das E-Paper aufgerufen. Zum Inhalt: ++Chancen der urbanen Mobilität ++17 E-Bikes im Test mit Video ++20 E-Autos unter 40.000 Euro

Abbiegesysteme sollen

Abbiegesysteme sollen Personen von statischen Objekten unterscheiden können. Quelle: LUIS Technology GmbH Grausamer kann kaum ein Mensch ums Leben kommen, als wenn er von einem tonnenschweren Lastwagen überrollt wird. Das Abbiegen in der Innenstadt ist für Lkw-Fahrer eines der schwierigsten Manöver, die Folgen einer Unachtsamkeit für andere Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer, sind meist tödlich. Obschon sich die meisten von ihnen um größtmögliche Sorgfalt bemühen, sterben seit Jahren im Schnitt 28 Radfahrer in Deutschland, weil sie beim Abbiegen übersehen werden. Für das Bundesverkehrsministerium (BMVI) Anlass genug, im vergangenen Jahr die „Aktion Abbiegeassistent“ ins Leben zu rufen. Auf diese Weise sollen Unternehmen motiviert werden, die eigenen Flotten schnellstmöglich mit Assistenzsystemen nachzurüsten. Helfen soll auch ein Förderprogramm, welches das freiwillige Nachrüsten mit fünf Millionen Euro unterstützt - pro Jahr, bis 2021. Für die Björn Steiger Stiftung, die sich bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt, wie auch dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), sind die in Aussicht gestellten Gelder nicht genug. Sie wünschen sich mehr Fördergelder für die freiwillige Nachrüstung von Abbiegeassistenten bei Lkws. Aufgrund der vielen eingegangenen Anträge waren die Fördermittel innerhalb weniger Tage aufgebraucht. 26 REPORT

VIDEO TECHNISCHE ANFORDERUNGEN AN AB- BIEGEASSISTENZSYSTEME Ab 2022 werden europaweit die lebensrettenden Systeme vorgeschrieben. Ab diesem Zeitpunkt müssen neue Fahrzeugtypen auf europäischer Ebene mit Abbiegeassistenzsystemen ausgestattet sein, die den technischen Anforderungen auf UNECE-Ebene genügen. Doch je früher die Systeme nachgerüstet werden, umso weniger Menschen kommen ums Leben. Gemäß den Anforderungen soll ein Abbiegesystem unter anderem Radfahrende von statischen Objekten unterscheiden können. Auf Nachrüstungen sind diese Anforderungen jedoch nicht vollständig anwendbar, da die Nachrüstsysteme nicht von Anfang an in der Fahrzeugelektronik berücksichtigt wurden und nicht immer komplett integriert werden können. Das BMVI hat deshalb Mindestanforderungen für Abbiegeassistenzsysteme auf Grundlage von Kriterien der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erstellt. Dabei sind die geplanten Anforderungen der derzeit bei der UNECE abzustimmenden Regelung so angepasst, dass sie bei Nachrüstungen erfüllt werden können – und zugleich Radfahrende bestmöglich schützen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat zwischenzeitlich die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für die ersten beiden Abbiegeassistenzsysteme an die LUIS Technology GmbH und die Wüllhorst Fahrzeugbau GmbH erteilt. Zwei Speditionen – die Transportgesellschaft Doll KG und Edeka Südbayern – haben ihre Fahrzeuge bereits mit diesen Abbiegeassistenzsystemen nachrüsten lassen. TECHNISCHE BASIS MODERNER ABBIE- GEASSISTENZSYSTEME Ein kamerabasierendes System nutzt eine Weitwinkelkamera, welche vorne rechts am LKW angebaut wird und auf dem Bild den gesamten toten Winkel auf der rechten Seite zeigt. Dieses kann durch Signale wie Lenkeinschlag, Geschwindigkeit und Blinker aktiviert werden. Außerdem werden der Bereich rechts hinter der A-Säule und die ersten 6 Meter des Fahrzeugs im Abstand von 2,5 Meter von vier Sensoren überwacht, die Hindernisse über eine LED-Anzeige im Fahrerhaus anzeigen. Ein Hindernis wird erkannt und das System gibt ein akustisches und visuelles Signal aus. Dieses System ist unter anderem als ROSHO- oder Wüllhorst- Abbiegeassistent bekannt und seit Anfang 2019 als erster Abbiegeassistent, der die Fahrtests zum Erlangen einer ABE bestanden hat, auf dem Markt. Radarbasierte Systeme überwachen permanent den Bereich rechts neben dem Fahrzeug und erkennen sich bewegende Objekte. Dem Fahrer wird ein optisches Signal gegeben, welches bei 27

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