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modern mobil - Magazin für moderne Mobilität - Ausgabe 02/2019

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In dieser zweiten Ausgabe von modern mobil haben wir die vielversprechendsten Mobilitätsprojekte für Sie recherchiert. So zeigen wir, wie sich dank Verfahren künstlicher Intelligenz die Mobilität in urbanen Räumen verbessern lässt, wie radikal Daten das Geschäft mit der Mobilität verändern und welche Flugtaxi demnächst autonom über die Städte fliegen. Wie enorm darüber das Interesse an fundierten Informationen rund um eine emissionsfreie Mobilität ist, zeigen die Zugriffzahlen unserer ersten Ausgabe; mehr als zwei Millionen Mal wurde das E-Paper aufgerufen. Zum Inhalt: ++Chancen der urbanen Mobilität ++17 E-Bikes im Test mit Video ++20 E-Autos unter 40.000 Euro

VW = Konzern (inklusive

VW = Konzern (inklusive Audi, VW etc.) Fiat-Chrysler: Bis 2011 nur Fiat Porsche: Ab 2012 zu VW Tesla: Daten erhoben ab 2016 Alle Daten ab 2016 mit eingeschränkter Vergleichbarkeit mit Vorjahren wegen leicht verändertem Bewertungsschema Plug-In-Hybride und Serielle Hybride. Die Innovationsstärke berechnet sich aus Serien-Innovationen. (2011 bis erstes Halbjahr 2016) (© CAM) bert Diess: „Wir wollen den Wandel nutzen und Volkswagen entschlossen an die Spitze der neuen Automobilindustrie führen. Volkswagen wird sich in den kommenden Jahren grundlegend verändern, nur die allerwenigsten Dinge werden so bleiben wie sie sind.“ [5] Das Vorhaben, bis 2025 eine Million Elektroautos pro Jahr zu verkaufen und „Weltmarktführer in der Elektromobilität“ zu werden, will das Unternehmen unter anderem durch den Wegfall von volumen- und ertragsschwachen konventionellen Modellen und Varianten finanzieren. Investitionsmittel in Höhe von mehr als 2,5 Milliarden Euro sollen so freigemacht werden. Dass die Wolfsburger zudem in den kommenden zehn Jahren rund 23.000 Stellen streichen möchten, ist zwar auch ein Schritt hin zu einer effizienteren Produktion. Bratzel aber glaubt, dass der Umstieg in die Elektromobilität noch weitere klassische Arbeitsplätzte bei Volkswagen kosten werde. Immerhin arbeitet am „Verbrennungsmotor“ ein Großteil der Arbeitskräfte. Das hat branchenweit Auswirkungen. Einem Bericht des Manager Magazins [6] zufolge befürchten Branchenkenner gar, dass innerhalb der gesamten Automobilbranche mehr als 100.000 Stellen abgebaut. „Ohne Ausgleich bliebe von heute sieben Arbeitsplätzen in der Motoren- und Aggregatefertigung nur einer“, wird der Daimler-Betriebsratsvorsitzende Michael Brecht zitiert. In dieser Analyse fehlen allerdings noch die Zahlen, die aufgrund eines sich drastisch verändernden Ersatzteilmarktes hinzu addiert werden müssen. SCHLECHTE STIMMUNG AM MILLIAR- DENMARKT FÜR PKW-KOMPONENTEN Ein Elektroauto benötigt nämlich weder Ölfilter noch Zündkerzen. Berechtigt ist also die Sorge vor Umsatzeinbußen. Immerhin ist der [5] Freitag, M., Maier, A.: Daimlers Betriebsratschef malt Horror-Szenario. Online: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/daimler-betriebsratschefmichael-brecht-ueber-jobverlust-a-1121954.html, November 2016 92 REPORT

Teilemarkt ein Multimilliarden-Markt – auch für die Autohersteller. „Der Umfang der Wartung der E-Autos ist deutlich geringer als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor“, erklärt Professor Dr. Willi Diez [7]. So liegen die Wartungs- und Reparaturkosten für Elektrofahrzeuge um rund 35 % unter denen eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen. Diez und sein Team haben diese Zahlen auf der Basis eines Kleinwagens berechnet (Laufzeit von acht Jahren und Jahresfahrleistung von 8000 km). „Während der Besitzer eines Benzin- oder Dieselfahrzeugs in dieser Zeit mit Wartungs- und Reparaturkosten von 3650 Euro rechnen muss, fallen bei einem batteriebetriebenen Elektroauto nur rund 2350 Euro an“. Auch ein Blick auf die ADAC-Autokostenübersicht zeigt, dass Elektrofahrzeuge im Service weniger Kosten verursachen. Der Grund sind vor allem der Wegfall von Ölwechseln sowie der fehlende Ersatz von Abgasanlagen sowie Kupplungen. Auch der Bremsenverschleiß ist bei Elektroautomobilen geringer als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Die Auswirkungen allein auf die Teilehersteller sind gewaltig. Im vergangenen Jahr wurden am Kfz- Aftermarket im Pkw-Bereich annähernd 31,5 Modell Leistung [kw] Werkstattkosten [Euro/Monat] BMW i3 125 52 63 BMW i3 Range Extender 125 58 76 BMW 118i 125 57 138 Citroen C-Zerow Citreon C1 1.0 Advance Ford Focus Electric Ford Focus 1.6 EcoBoost Start/Stopp SYNC Edition Mitsubishi i-MiEV Peugeot iOn Active Peugeot 208 68VTi Activ Renault Z.E. Life Renault Clio ENERGY TCe 90 Start & Stop 99g Eco-Drive Volkswagen e-UP Volkswagen Cross up! 1.0 Volkswagen e-Golf Volkswagen Golf 1.2 TSI BMT Comfortline 49 48 62 50 40 105 107 55 71 110 58 136 49 47 65 49 48 62 50 44 105 65 34 68 66 46 105 60 27 59 55 43 113 85 39 62 63 51 118 Betriebskosten [Euro/Monat] Gegenüberstellung der Wartungs- und Betriebskosten auf Basis der ADAC-Kostenanalyse 2014 (© ADAC) [6] Auerbach, B.: Volkswagen will an die Spitze der neuen Automobilindustrie. Online: https://www.springerprofessional.de/unternehmen---institutionen/ elektromobilitaet/-volkswagen-will-an-die-spitze-der-neuen-automobilindustrie-/11070394, November 2016 [7] Diez, W.: Wir erleben eine Revolution im Auto. Online: http://www.rkw-bw.de/rde/pdf/ratio-kompakt/Ratio_kompakt_5_2013.pdf, Oktober 2014 93

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