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#schoolbikers - Magazin für schulisches Radfahren — Ausgabe 1/2020

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Die AKTIONfahrRAD leistet einen tollen Beitrag zur Verkehrssicherheit, indem sie das Radfahren an Schulen für alle Schülerinnen und Schüler erfahrbar macht. Das gibt Sicherheit, Selbstvertrauen und ist ein Beitrag zur Integration. Und vor allem macht die AKTIONfahrRAD einfach Lust auf Radeln. Ihnen allen viel Spaß bei der Lektüre & bleiben Sie gesund. (Auszug aus dem Gruwort des Schirmherrn Cem Özdemir) gesund.

Wechsel von der

Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule legen Kinder zunehmend häufiger Wegstrecken mit dem Fahrrad zurück und verunfallen somit auch häufiger. Ein Grund mehr schon in der ersten Klasse mit dem Fahrradtraining zu beginnen. Radeln statt Daddeln Mögliche Gründe für die skizzierte Entwicklung finden sich genug, harte Fakten in Form von wissenschaftlichen Studien gibt es jedoch kaum. Ein wesentlicher Treiber für die abnehmenden Radfertigkeiten in den letzten Jahren ist der ausgeprägte und zunehmende Bewegungsmangel von Kindern - durch die Nutzung von Smartphones und anderen digitalen Endgeräten noch verstärkt. Während vor wenigen Jahren noch Spielkonsolen und Fernseher die Kinder im Haus fesselten, sind das heute die immer verfügbaren Smartphones mit ihren hochattraktiven Inhalten. Kinder, die ein Smartphone bedienen, bewegen sich nicht. Schon im Kleinkindalter haben über 70% der Kinder Nutzungszeiten von über 30 min pro Tag, wurde in einer repräsentativen Studie der Drogenbeauftragten des Bundestags ermittelt. Und diese Kinder weisen auffallend häufig Sprachentwicklungsstörungen und motorische Hyperaktivität auf. Je älter die Kinder werden, desto weniger bewegen sie sich. Das zeigt die groß angelegte KIGGS Studie überdeutlich. Im Grundschulalter bewegen sich nur knapp ein Drittel der Kinder ausreichend, in den weiterführenden Schulen sinkt diese Wert teilweise bis auf 7,5% bei den 14-17 jährigen Mädchen. Ausreichend wird mit mindestens 60 Minuten Bewegung pro Tag definiert. Eltern verhindern Radfahren Der zweite wesentliche Treiber für weniger Radmobilität sind die Eltern bzw. deren Verhalten. Kinder werden zu einem hohen Prozentsatz zur Schule und zu Terminen mit dem Auto gefahren. Selbstgetätigte Wege durch eigene Muskelaktivität gehören im Alltag vieler Kinder zur Ausnahme. Die Gründe hierfür sind die Angst vor Kontrollverlust (Helikoptereltern) und der zeitlich verdichtete Alltag der Familien. Kinder, die sich wenig bewegen, fahren auch weniger und schlechter Fahrrad. Die Transferwirkung von Bewegung auf die Koordination anderer Bewegungsarten ist in der Sportwissenschaft hinlänglich bekannt. Leider scheint die gegenwärtige Entwicklung in eine Sackgasse zu führen, denn eine Veränderung der beiden Haupttreiber ist nicht in Sicht. Bild: www.radfahreninderschule.de 16

Kinder lieben das Radfahren Trotz aller Widerstände und hemmender Faktoren: Radfahren ist bei Kindern und Jugendlichen außerordentlich beliebt (Bös, 2009). Bei 4-17 jährigen Mädchen steht Radfahren an 1. Stelle der Sportarten. Bei Jungen wird es ab dem Alter von 11. Jahren von Fußball verdrängt. Kinder motivieren Eltern Jeder der Kinder hat weiß, dass Kinder oftmals der Motor für neue Familienaktivitäten oder Verhaltensänderungen sind. So ist das auch beim Radfahren. Wenn schon die Eltern selber nicht fahren, dann müssen die Kinder mit attraktiven schulischen und kommunalen Angeboten rund um das Rad geködert werden, damit sie ein Stück weit ihre Eltern motivieren, gemeinsam mit ihnen auf das Rad zu steigen. fahren nunmehr täglich Rad und ihre Eltern unterstützen dies. In einer noch nicht veröffentlichten eigenen Studie geben 12% der befragten Schülerinnen und Schüler an während der Schulschließungszeit ein neues Fahrrad bekommen zu haben. Eine unerwartete aber positive Entwicklung. Es bleibt zu hoffen, dass einiges von dieser Aufbruchstimmung in den Familien erhalten bleibt und zunehmend mehr Menschen und vor allem Kinder und Jugendliche mit dem Rad Erledigungen machen. Was verändert Corona? Wer mit offenen Augen im Verkehr unterwegs ist, nimmt die während der Schönwetter-Corona Krise zunehmende Zahl von Kindern und Familien auf Fahrrädern war. Der Fahrradeinzelhandel verzeichnet ein Plus von 30% gemessen zur Vorjahrsperiode. Gleiches gilt für Rennradfahrer, Inline Skater und Jogger. Oftmals sind Erwachsene mit mehreren Kindern auf Rädern unterwegs auch aus Bevölkerungsschichten, die man normalerweise nicht auf Rädern sieht. Manche Kinder Bild: www.radfahreninderschule.de Kinder- und Jugendhelme in unterschiedlichen Größen lazersport.com BLADE+ UVP: 99,95 € GEKKO + NET UVP: 49,95 € ONE+ UVP: 49,95 € Pimp it up! Gestalte Deinen Helm selbst. Die mitgelieferten Sticker geben Dir eine große Auswahl. J1 NET + LED UVP: 49,95 € www.paul-lange.de

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