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#schoolbikers - Magazin für schulisches Radfahren — Ausgabe 1/2020

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Die AKTIONfahrRAD leistet einen tollen Beitrag zur Verkehrssicherheit, indem sie das Radfahren an Schulen für alle Schülerinnen und Schüler erfahrbar macht. Das gibt Sicherheit, Selbstvertrauen und ist ein Beitrag zur Integration. Und vor allem macht die AKTIONfahrRAD einfach Lust auf Radeln. Ihnen allen viel Spaß bei der Lektüre & bleiben Sie gesund. (Auszug aus dem Gruwort des Schirmherrn Cem Özdemir) gesund.

FAHRRADFREUNDLICHSTE

FAHRRADFREUNDLICHSTE SCHULE DEUTSCHLANDS GEWÄHLT Text: Ulrich Fillies Viele Bewerbungen gingen in diesem Jahr für den Wettbewerb „Deutschlands fahrradfreundlichste Schule 2020“ aus ganz Deutschland ein. So bewarben sich 19 Schulen für die Auszeichnung „fahrradfreundlichste Schule Deutschlands“, 7 Schulen für den Sonderpreis „Mobilität“, 13 Schulen für den Preis „Beginners“ und 10 Schulen für den Preis „Sport“. FAHRRADFREUNDLICHSTE SCHULE: GOETHE GYMNASIUM STOLBERG Nachdem die Jury von AKTIONfahrRAD sämtliche Bewerbungen gesichtet hatte, stehen die Gewinner fest: Die fahrradfreundlichste Schule Deutschlands 2020 ist das Städtische Gymnasium in Stolberg. Verdient hat sich das Gymnasium die Auszeichnung durch seinen vielfältigen Ansatz, Schülerinnen und Schüler nachhaltig aufs Rad zu bringen. Neben dem Angebot einer MTB-AG, in der das sportliche Radfahren vermittelt wird, beteiligt sich die Schule schon seit Jahren an der nationalen Klima-Tour, bei der klimafreundlich Kilometer gesammelt werden. Wichtig ist auch die Vermittlung von Fahrsicherheit durch extra ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer. Diese werden jährlich für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 durchgeführt. Ein besonderes Projekt ist die Initiierung und Begleitung der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur um die Schule. Zusammen mit der Stadt Stolberg und in Begleitung eines Verkehrsplanungsbüros wurden die Verkehrswe- ge um die Schule für den Radverkehr sicherer gemacht. Weitere Projekte wie z. B. Projekt- und Wanderwochen, Teilnahme an Wettkämpfen usw. runden die erfolgreiche Bewerbung ab. SONDERPREIS MOBILITÄT: IGS FLÖTENTEICH OLDENBURG Den Sonderpreis Mobilität gewinnt die IGS Flötenteich in Oldenburg. Gleich ins Auge fiel bei dieser Bewerbung der überaus hohe Anteil von Schülerinnen und Schülern, die mit dem Rad zur Schule kommen. Von 1.300 Schülerinnen und Schüler sind dies knappt 500, eine ungewöhnlich hohe Zahl! Daneben überzeugte die Jury die von der Klasse 5 bis zur Klasse 10 durchgeführten Klassenfahrten mit dem Rad, die Aufnahme von Mobilitätsfragen im Themenplan des Unterrichts, die Fahrradwerkstattteilnahme, die Teilnahme an der Deutschen Schulmeisterschaft MTB, die Schülerlotsen und Verkehrskadettenausbildung und vieles mehr. Die erfolgreiche Bewerbung wurde durch die Schulpartnerschaft im Film „Mobilität im Ganztag“ abgeschlossen. SONDERPREIS SPORT: REALSCHULE HILTPOTSTEIN Den Sonderpreis Sport hat sich die Staatliche Realschule in Hiltpoltstein redlich verdient. Vielfältige radsportliche Aktivitäten stehen wöchentlich auf dem Schulplan. Neben mehrtätigen Mountainbiketouren in Bayern, Alpenüberquerungen, Kooperationen mit Radsportvereinen, Angebot eines Profilfaches Mountainbike wird sich auch an Schulmeisterschaft beteiligt. Die Realschule ist Ausrichter des Regionalentscheids Mittelfranken, nimmt an der bayerischen Meisterschaft MTB und an der Deutschen Meisterschaft MTB in Berlin teil. Hervorzuheben ist auch das Angebot für 06

Linke Seite: Im letzten Jahr zeichnete der Schirmherr von AKTIONfahrRAD Cem Özdemir die siegreichen Schulen auf der VeloBerlin aus. Hier die Gewinnerschule Matthias-Erzberger Schule aus Biberach/Riß Auf dem Bild die Jury von AKTIONfahrRAD (von links nach rechts) bestehend aus Birgit Greif (Greens), Dirk Niermann (Hebie und Tubus), Berend Meyer (Vizepräsident BDR), Andreas Szygiel (coolmobility), Katrin Dröge (Trelock) und Ulrich Fillies (AfR) MIT DEM RAD ZUR SCHULE – ABER SICHER DOCH! Sicht und Sicherheit - das sind die beiden alles bestimmenden Themen, wenn es in der dunklen Jahreszeit mit dem Fahrrad zur Schule geht. Entscheidend ist dabei nicht nur eine geeignete Fahrradbeleuchtung, sondern auch wie und wo sie zum Einsatz kommt. Fahrradfahren ist gesund, keine Frage. Dennoch sorgen sich Eltern, wenn der routinierte Schulweg in der dunklen Jahreszeit zu bewältigen ist. Das muss nicht sein. Kinder, die gut auf diese Situation vorbereitet werden, können das gut meistern. Sehen und gesehen werden lautet die Devise und dazu gehört natürlich eine gute und StVO-konforme Beleuchtung. Doch wie sind die Regeln und was gibt es zu beachten? Grundsätzlich gilt für alle Pedalhelden eine Lichtpflicht. Das bedeutet, dass diese nicht nur bei Dunkelheit, sondern auch bei Dämmerung und Lehrerinnen und Lehrer, alljährlich an einem Schnupperkurs Radsport teilzunehmen. SONDERPREIS BEGINNERS: GHS NIEDERPLEIS Den Sonderpreis Beginners geht an die GHS Niederpleis in Sankt Augustin. Hier befindet sich das Radfahren noch im Aufbau. Trotzdem nehmen die Schülerinnen und Schüler schon seit 3 Jahren an der Klima-Tour teil. Eine Fahrradwerkstatt entsteht und außerschulische Lernorte werden bereits mit dem Rad angefahren. Kooperationen mit Verein und Fahrradhandel sind angebahnt und die Durchführung einer schulinternen Radmeisterschaft ist geplant. Hiermit dokumentiert die Schule der Jury den Willen, einen ganzheitlichen Radansatz – also sowohl Sport als auch Umwelt und Verkehr - zu schaffen. Sämtliche Schulen erhalten Sachpreise und werden zur offiziellen Ehrung eingeladen. Wo dies geschehen wird, steht wegen der Coronakrise noch nicht fest, wird aber in Absprache mit den Gewinnerschulen festgelegt. Auf jeden Fall wird dafür eine passendende Location ausgesucht. Das Städtische Gymnasium Stolberg erhält zudem noch einen von der Firma WSM gespendeten Anlehnparker, damit die Fahrräder zu jeder Zeit sicher abgestellt werden können. schlechter Sicht eingeschaltet sein müssen. Dabei ist die Ausrichtung der Frontleuchte von besonderer Bedeutung, einerseits um die Straße optimal auszuleuchten und etwa Straßenschäden wie Schlaglöcher gut erkennen zu können, aber auch um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Ralf Northoff, GPS Lights Engineering Manager beim Münsteraner Fahrradsicherheitsexperten TRELOCK rät: „Frontscheinwerfer sollten in einer Höhe von 40 cm bis 1,20 m montiert sein. Gute Scheinwerfer haben eine klare Hell-Dunkel-Abgrenzung und wenn der hellste Fleck des Lichts etwa zehn Meter vor dem Rad liegt, ist der Scheinwerfer richtig eingestellt.“ Das sollte auch regelmäßig überprüft werden, denn schon ein ungeschicktes Anlehnen des Bikes kann die Frontleuchte aus dem Lot bringen. Was das Rücklicht anbetrifft, bietet TRELOCK beispielsweise das LS 740 I-GO REAR mit integrierter Bremslichtfunktion für mehr Sichtbarkeit im Verkehr. Reflektierende Reifen oder wahlweise Reflektoren vorne und hinten am Rad sind übrigens auch Pflicht. Letztendlich spielt auch die Wahl der Kleidung eine Rolle. Wer in dunkler Jacke und Hose unterwegs ist, wird von Autofahrern erst in einer Entfernung von etwa 25 Metern wahrgenommen. https://www.trelock.de

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