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VeloTOTAL - Gravelbike-Magazin 2020

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TEST MAGPED ROAD Bei den

TEST MAGPED ROAD Bei den MagPed Road Pedalen handelt es sich nicht um die allseits bekannten Klickpedale, sondern um magnetische Sicherheitspedale. Meine anfängliche Skepsis, als eingeschworener Speedplay Fahrer, verfliegt bereits nach den ersten Metern. Die Montage der Pedale geht einfach und schnell. Die hochwertigen 10.9er Schrauben zur Befestigung der Schuhplatten zeichnen sich durch eine höhere Zugfestigkeit aus. Die Gefahr, dass sich der Innensechskant versehentlich runddreht wird so minimiert. Schon rein optisch vermitteln die Pedale einen wertigen Eindruck. Das Ein- und Ausklicken funktioniert sehr gut. Die Magnete mit 200 Newton bzw. 20 Kilogramm Haltekraft vermitteln eine sichere und feste Verbindung. Beim schnellen Fahren auf geraden Strecken, langsamen Treten mit kraftvollem Zug und Druck oder bei Sprints am Berg – der Magnet hält. Selbst beim Bunny Hop gibt es keine Probleme. Die Pedale drehen sich auf Grund der gedichteten Industrielager sehr ruhig und leicht. Das MagPed Road zeigt aber auch negative Seiten, wie etwa bei schnellen Kurvenfahrten. Wenn man das kurveninnere Knie zur Kurvenmitte neigt, um gegen die Schwerkraft besser anzukommen, löst sich die Magnetverbindung sehr leicht. Ein ähnliches Problem zeigt sich beim Griff zur Trinkflasche, wenn man das Knie zur Seite neigt. Fazit: Das MagPed Road ist eine gelungene Alternative zu Klickpedalen. Allerdings sind sie meiner Meinung nach doch eher für Radfahrer, die Klickpedalen skeptisch gegenüber stehen und für die die das sichere Ausklicken im Vordergrund steht. TECHNISCHE DATEN: Einsatzbereich: Material Pedalachse: Material Pedalkörper: Lager: Rennrad / Cycelecross / Gravel Titan Aluminium gedichtete Industriekugellager Bewegungsfreiheit über zwei Schrauben einstellbar Magnetkraft/Haltekraft: 200 N ( veränderbar auf 100 N oder 150 N) Gewicht: 258 g (Paar) Gewicht (selbst gewogen): 376 g für Pedale, Schuhplatten ,Schrauben Preis: 189 Euro 48 MEHR UNTER WWW.MAGPED.COM

TEST FIZIK ANTARES VERSUS EVO OO ADAPTIVE Mit dem Antares Versus Evo OO Adaptive stellen wir eine neue Sattel Ära bei Fizik vor. Die Polsterung des innovtiven Modells wird in einem 3D Druckverfahren hergestellt. Vier nahtlose Zonen mit verschiedenen Eigenschaften werden übereinander gedruckt und verbunden. Schon beim Fingertest erkennt man die unterschiedlichen Bereiche. Das neuartige Verfahren bietet sehr gute Dämpfungseigenschaft. Durch das unterschiedlich angelegte Gewebe, ergibt sich außerdem eine hervorragende Druckverteilung. Der hintere Bereich, sprich die Sitzknochenzone, ist verhältnismäßig weich gehalten, während die Gewebeoberfläche nach vorne hin etwas an Härte zunimmt. Sehr positiv wirkt sich der Druckkanal in der Mitte des Sattels aus, der die Weich- teile entlastet. Die Polsterung weist eine ausgezeichnete Eigendämpfung auf, die auch nach längeren Ausfahrten stabil bleibt und Druckstellen verhindert. Aus Carbon ist die Plattform des Sattels gefertigt, die ausgesprochen steif ist und damit für sehr direkte Kraftübertragung sorgt. Für guten Sitz und Halt auch bei nassen Bedingungen steht die wabenartige Struktur der Oberfläche, die sich auch problemlos reinigen lässt. Fazit: Der Sattel bietet erstklassigen Sitzkomfort. Der Preis ist etwas zu hoch angesetzt. TECHNISCHE DATEN: Gewicht 158 g Freigegeben für Fahrer bis 170kg UVP: 390 Euro MEHR UNTER WWW.FIZIK.COM 49

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