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BIKE&CO - Das Magazin für Spaß und Freude am Radfahren - Ausgabe 01/2017

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›› Der Akku darf nur

›› Der Akku darf nur in der dafür vorgesehenen Art benutzt werden. Lesen Sie auch deshalb die dem E-Rad beiliegende Beschreibung genau durch. ›› Ein E-Rad-Akku (z.B. 36V/10Ah) darf nur in einem E-Rad benutzt werden, nicht aber z.B. in einem E-Roller (auch 36V/10Ah), weil der Roller mehr Leistung hat (ca. 800W) und der E-Rad-Akku diesen Strom nicht verträgt. ›› Wenn Sie mehrere ähnliche Fahrzeuge haben, markieren sie die dazugehörigen Akkus und Ladegeräte so, dass jedem, der damit zu tun haben könnte, eine eindeutige Zuordnung möglich ist. ›› Die übliche Batteriegarantie beläuft sich derzeit bei den meisten Herstellern auf ein Jahr. Deshalb sollten Sie das Verkaufsdatum des Akkus/E-Rads genau dokumentieren. das muss jeder wissen E-Bike Akkus Heutige E-Bike-Akkus sind relativ pflegeleicht. Aber für den richtigen Umgang mit den Energiespendern gilt es auch, sich einiges an Wissen anzueignen und sich entsprechend zu verhalten. ›› Den jeweiligen Akku am besten mit einem firmenspezifischen Aufkleber markieren und das in einer besonderen Liste dokumentieren. ›› Laden Sie den Akku nur mit dem mitgelieferten Ladegerät. Nur dieses Lade gerät ist genau auf die Ladespannungs- und Strombedürfnisse sowie Ladeverfahren abgestimmt. Die Garantie deckt keine Schäden ab, die bei Nichtbeachtung entstehen. ›› Ladegeräte für Bleibatterien haben ein anderes Ladeverfahren und sind absolut ungeeignet. Es sind auch immer noch Fahrzeuge mit NC- oder NMH- Akku im Umlauf; auch deren Ladegeräte sind nur für deren Akkus bestimmt. ›› Benutzen Sie das Ladegerät nur in Innenräumen, fern von Feuchtigkeit. Denn Feuchtigkeit schadet jeder Elektronik. Optimal: ein trockener Kellerraum, eine Garage ohne brennbare Materialien. ›› Beim Laden mehrerer Akkus dürfen sich diese nicht berühren, da es sonst zu Wärmeübertragung kommen könnte. ›› Auf keinen Fall sollten Sie mit selbst gebastelten Ladegeräten oder Adaptern arbeiten oder gar Akkus zusammenkoppeln. 036 Akkus

›› Laden Sie den Akku nie unbeaufsichtigt (z.B. über Nacht), außer in einem stabilen Metallschrank. „Wärmstens“ zu empfehlen ist der Thun Sicherheitsschrank mit integrierter Lösch- und Alarmanlage. ›› Der Ladevorgang sollte nicht in der Nähe von brennbarem Material stattfinden, denn im Fehlerfall könnte es sonst eine Kettenreaktion geben. ›› Kontrollieren Sie die Anschlusskabel auf Beschädigungen; falls vorhanden, ersetzen Sie das Gerät mit einem vom selben Hersteller. Defekte Leitungen können zu Stromschlag oder sogar Brand führen. ›› Wenn das Ladegerät zu Boden gefallen ist und innen lose Teile hörbar sind, sollten Sie es austauschen. Denn ein Schaden ist oft von außen nicht erkennbar und kann zur Fehlfunktion oder Erhitzung führen. ›› Keine blanken Kontakte berühren, denn sie könnten Spannung führen! Auch nach dem Abschalten bleibt die Spannung durch interne Kondensatoren noch eine Weile auf gefährlichem Niveau. Ein 36V- Akku hat etwa 42V Vollspannung – und das ist schon spürbar! Menschen mit Herzschrittmacher oder schwachem Herz sind besonders gefährdet. ›› Beachten Sie die normale Ladezeit! Die meisten Ladegeräte haben etwa 1,5–1,8A; das bedeutet, die maximale Ladezeit beträgt bei leerem Akku etwa sechs bis acht Stunden. ›› Sollte der Akku nach maximal zehn Stunden noch immer nicht voll sein oder sich erwärmen, müssen Sie von einem Fehler ausgehen. In diesem Falle sollten Sie den Ladevorgang abbrechen und den Hersteller zu Rate ziehen. ›› Ein voller Akku sollte nicht am Netzgerät verbleiben, denn das zieht etwas Ruhestrom. ›› Nach dem Laden zuerst das Ladegerät vom Netz trennen, dann den Akku vom Lader. ›› Wenn der Akku nach dem Laden nach Nitro riecht, ist möglicherweise innen eine Zelle geplatzt. Dann sollten Sie den Akku für mehrere Stunden im Freien lagern, bis sich die Inhaltsstoffe verflüchtigt haben. Solche Akkus sind mit höchster Vorsicht zu handhaben, denn sie bergen großes Gefahrenpotential (z.B. Brandgefahr). Der Akku ist nicht mehr nutzbar und sollte beim Hersteller reklamiert werden. ›› Falls sich ein Akkublock aufbläht, ist ebenfalls von einem Fehler auszugehen und zu reklamieren. Aufblähen bedeutet interne chemische Zersetzung, darauf folgt dann ein Funktionsfehler. ›› Das Ladegerät darf nicht dauerhaft am Netz verbleiben; das verkürzt die Lebensdauer durch frühe Alterung der Bauteile. ›› Laden Sie nicht in der prallen Sonne bzw. wenn der Akku mehr als 30 Grad warm ist oder unter null Grad kalt ist. Sonst findet innen eine irreversible zerstörende chemische Zersetzung statt. Diese führt zu einer kürzeren Lebensdauer und ist nicht von der Garantie abgedeckt. ›› Um den Akku zu reinigen, nicht mit Wasser putzen, sondern nur ein feuchtes Tuch benutzen. Keine scharfen oder scheuernden Putzmittel verwenden! ›› Beim Kauf eines E-Bikes sollte sie der Handel auf die wichtigsten Punkte hinweisen: Kontaktpflege der Lade-/Entladestecker (gerade bei Regen und im Winter), da hier öfters der Fehler im Detail liegt. Oxidation oder verschmutzte Magnetstecker mit dadurch mangelnder Kontaktierung können zum Ausfall oder stotternden Ausfall des Systems führen. ›› Wenn nach einem Sturz Spuren am Akku zu erkennen sind, sollte dieser zur Sicherheit beim Händler überprüft werden. Alle Fachhändler die für das Prüfen von Akkus geschult sind, können hier ihren Kunden schnell helfen. Text: Reinhold Schebler Bilder: Morrison Bikes STECK-POLYGAMIE Leider haben sich die Hersteller bisher noch nicht auf einen einheitlichen Ladestecker oder auf einheitliche Ladegeräte einigen können – ähnlich der Mini-USB- Norm bei Handys. Das führt dazu, dass es zwar Kompatibilitäten zwischen den verschiedenen Akkus und Ladegeräten gibt, aber keinerlei Übersicht oder Freigabe zwischen den verschiedenen Anbietern. 037

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