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freilauf — Magazin für Fahrradkultur - Ausgabe 2021

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Wenn man dem bekannten Spruch "Aller guten Dinge sind drei" Glauben schenken kann, dann dürfte unsere dritte Ausgabe des Magazins "freilauf" wieder gut ankommen. Wir haben eine bunte Palette an Themen, Bildern, Inspirationen gesammelt und freuen uns, einmal mehr viele Künstler und ihre Werke rund ums Fahrrad vorstellen zu dürfen.

Für Marika steht das

Für Marika steht das Fahrrad als Transportmittel an erster Stelle, weit vor dem Auto – wie für viele Münsteraner. Selbst die Geschäftsleute, Oberbürgermeister Markus Lewe und andere fahren per Leeze mit ihrem feinen Zwirn täglich zur Arbeit. Das ist urbanes Wohnen, verbunden mit einem guten Lebensgefühl. Mit dem Fahrrad wird alles leicht, es öffnet den Geist und das Gefühl für die schönen Dinge. Immer wieder gibt es etwas neues zu entdecken, zufällige Begegnungen, Lachen, man ist stets nah am Puls des Lebens. Radfahren in Münster kann süchtig machen. Ihr erstes heißersehntes Fahrrad erhält Marika 1947, kurz nach Kriegsende, der innere Kern Münsters lag in Schutt und Asche. Das gebrauchte Fahrrad mit einer schmalen Hartgummibereifung fuhr mehr auf den Stahlfelgen als auf dem Gummi. Heute hat Marika mit dem neuen Quitmann Modell ist ihre große Liebe und zwar auf den ersten Blick gefunden. Leicht, grazil, elegant, reduziert, ohne Gepäckträger, schwarz mit braunem Leder. Es stand im Schaufenster, wie für Sie gemacht. "Nun genieße ich auf meinen Landpartien ein herrliches Fahrgefühl. Viele Leute sprechen mich immer wieder an, denn grazil und reduziert fällt auf."

Mit Leon fing alles an gemeint ist das roekt FahrradKulturen. Monika Belting lernte ihn auf dem Parcours der Münster School of Design kennen. Der Parcours dient seit Jahren als Plattform für Austausch, für Inspiration und für die geteilte Liebe zum Design. Unter den vielfältigen Abschlussarbeiten der Absolventen der Münster School of Design stellte er den Bratesel – Thema seiner Bachelorarbeit – vor. Und begeisterte nicht nur die Autorin. In Münster mit rund 60.000 Studenten wird nicht nur viel gelernt, es wird auch viel gefeiert und gegrillt. Vor allem rund um den Aasee trifft man sich und das roblem Einmalgrill war Leon ein gewaltiger Dorn im Auge. So machte sich der Designer und Freelancer an die Arbeit und heute verbindet sich Grillvergnügen nicht nur mit dem Drahtesel, der den Transport von Gästen, Getränken und Nahrhaftem übernimmt, sondern auch mit dem Bratesel, der für die nötige Glut und Hitze sorgt. Denn der Bratesel ist ein leichter, transportabler Grill und zugleich ein All-In-One Allrounder, der auf eden handelsüblichen Gepäckträger passt. Aufgebaut bietet er eine Grillfläche, die schon mal saftige Steaks und andere Schmankerl für eine sechsköpfige Feierrunde liefert. Nachhaltiges, umweltfreundliches Grillen sowie eine faire und nachhaltige Bratesel-Produktion in Münster werden bei Leon großgeschrieben. Genau so groß wie Fahrradfahren und Feiern mit Freunden. 27

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