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#schoolbikers - Magazin für schulisches Radfahren — Ausgabe 1/2021

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Wir müssen wieder anfangen, das Fahrrad in die Schule zu tragen! Nie war der Nährboden für das schulische und private Fahrradfahren besser. Also lassen Sie uns so schnell es geht loslegen, Konzepte und Ideen zu schmieden, für die Zeit danach oder vielleicht sogar schon vorher. Denn eines ist sicher: diese Zeit kommt bestimmt. Deshalb bringt die Aktion Fahrrad auch die zweite Ausgabe von „schoolbikers“ heraus, die wiederum prallgefüllt mit Ideen für den schulischen Radalltag ist.

RICHTIG RADFAHREN AUCH

RICHTIG RADFAHREN AUCH IN DER SCHULE Text/Bilder: Ergotec Ergonomische Produkte wie Sättel, Lenker und Pedale haben in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung erfahren. Die Fahrradindustrie hat das Megathema Komfort beim Radfahren erkannt und ganz nach oben auf die Agenda bei Neuentwicklungen gesetzt. Die meisten dieser Produkte sind jedoch für Erwachsenenräder entwickelt worden. Kinder- und Jugendräder werden nicht zuletzt aus Kostengründen zurückhaltender behandelt aber mittlerweile engagieren sich auch hier die Hersteller, um weniger Beschwerden und mehr Komfort für Kinder und Jugendliche beim Radfahren zu realisieren. Denn die jungen Radler haben die gleichen Beschwerden wie Erwachsene. Meistens nehmen sie ihre Schmerzen einfach hin und fahren weiter. Sie nutzen ihre Räder so wie sie sind. Doch Gespräche mit Kindern und Jugendlichen zeigen, dass Schmerzen beim Radfahren ab einem Lebensalter von etwa 10 Jahren, der Hauptgrund für eine geringere Fahrradnutzung sind. „Mir tun die Hände immer so weh“ oder „mein Po tut so weh, dass ich nicht mehr fahren wollte“ sind typische Aussagen von Schülern und Schülerinnen. Die Ursachen für diese Beschwerden und Schmerzen sind in erster Linie nicht passende Räder bzw. falsch eingestellte Räder und unergonomische Bauteile. Das Rad muss mitwachsen Kinder und Jugendliche wachsen fortwährend und brauchen deshalb auch spätestens alle zwei Jahre ein neues, größeres Rad. Das wissen Eltern und sorgen in der Regel auch für neue Fahrräder, vergessen dabei aber, dass vor allem die Sattelhöhe mehrmals im Jahr nachjustiert werden muss. Ein längerer Vorbau oder eine neue Sattelstütze können aus einem zu klein gewordenen Rad für einige Monate wieder ein passendes Rad machen. Doch nach welchen Kriterien soll ein Rad eingestellt werden? Stundenverlaufsplan: Fahrrad richtig einstellen In nur 15 Minuten kann ein Fahrrad perfekt auf die Körpermaße eingestellt werden. Wie das funktioniert, zeigt das Internetportal www.richtigradfahren.de. Kurze Erklärvideos auch für Kinder- und Jugendräder zeigen in fünf einfachen Schritten die Anpassung des Rades. Mit Smartphones, Werkzeug und Rädern ausgestattet ist das die ideale Anleitung für eine Klasse ab der Jahrgangsstufe 6, um auf dem Schulhof einen Workshop zum Thema Sitzposition durchzuführen. Als Lehrkraft braucht man nur unterstützend bei festsitzenden Sattelschrauben etc. zu helfen. Am besten geht man alle Schritte einmal mit der Klasse 022

durch und lässt die SuS die perfekte Sitzposition dann in Zweier- oder Dreiergruppen mit den Erklärvideos nacharbeiten. Hier macht es Sinn, nach einer anschließenden Probefahrt oder Tour das Thema im Plenum zu reflektieren und die optimierten Radmaße schriftlich für jeden SuS festzuhalten. Dabei geht es vornehmlich um die Einstellung der Sattelposition, denn die Lenkerposition kann oft nur mit einem anderen Vorbau verstellt werden. Für viele SuS ist das Thema Komfort und Ergonomie völlig neu und das Fahren mit einem passenden Rad hat für sie eine überraschende Wirkung. Sitzen SuS zu tief, können Sie oftmals nicht mit der Klasse mithalten. Die richtige Sitzhöhe bringt insbesondere bei schwachen Radfahrern einen spürbaren Leistungsschub. Im Anschluss kann die Diskussion weiterer Beschwerden wie Gesäß (Sattel), Hände (Lenkergriffe und Lenker) sowie Füße (Pedale und Schuhe) angeregt werden. Infoportal www.richtigradfahren.de Neben der Sitzpositionseinstellung hält richtigradfahren.de noch einen interaktiven Beschwerdeberater bereit. Weil es eine Vielzahl von Fahrradtypen und Fahreranatomien gibt, wurden für das Online-Tool vorab über 5.000 mögliche Konstellationen durchdacht. Außerdem flossen die Erkenntnisse aus zahlreichen wissenschaftlichen Studien und die Erfahrungen von vielen Fahrradhändlern in das Tool mit ein. Für die Problemanalyse und die Identifikation des individuellen Beschwerdebilds muss der Nutzer des Portals zunächst lediglich einige Fragen per Klick beantworten. Anschließend werden auf der Basis des beschriebenen Szenarios leicht umsetzbare Tipps und Empfehlungen angeboten, die dabei helfen können, Fahrspaß und Effizienz zu erhöhen und unnötige Beschwerden zu reduzieren. Das können auch SuS aber der 7.Klasse. Die Nutzung des Portals www.richtigradfahren.de ist völlig kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung. Collecting memories – since 1996 – Green‘s Leicester www.greens-bikes.de 023

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