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VeloTOTAL - Gravelbike-Magazin 2020

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Über die soziale

Über die soziale Plattform Komoot finden sich mittlerweile zahlreiche Touren für Gravelbikes. Bild: Screenchot / Komoot 88 Wenn selbst bei Schnee und Temperaturen weit unter Null Grad Celsius geradelt wird, dann ist dies auch ein Verdienst der Gravelbike-Branche. Erst seit wenigen Jahren trendet diese Konstruktion zwischen einem Rennrad und einem Mountainbike in Deutschland, doch auf abgelegenen Trails begegnen sich immer öfters Gravelisten. Und das ist ein Verdienst der Reisebranche, die angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus alternative Angebote ins Programm aufnehmen. Die Ideen reichen von Tagestouren, über mehrtätige Bikepacking-Reisen hin zu Bikepacking Light-Fahrten über die Alpen und Halbtageskursen rund um Gravelbiketechnik. Wie sehr die Outdoorbranche auf den Trend hofft, wurde vor wenigen Wochen im EuroBike Traveltalk klar. Das von der Deutschen Initiative Mountain Bike DIMB moderierte Barcamp befasste sich eingehend mit “MTB während Covid-19 – Herausforderungen und Perspektiven”. Eine Erkenntnis: Die Corona-Pandemie hat das Freizeitverhalten der Deutschen verändert. Immer mehr Menschen steigen aufs Fahrrad um, planen Reisen mit der Familie oder sportliche Ausflüge in die Landschaft. Wie genau sich das Reiseverhalten, insbesondere der Rad-Tourismus während und durch die Corona-

Pandemie verändert, will nun auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) herausfinden. RAD-TOURISMUS IN ZEITEN DER CORONA-PANDEMIE Zum 22. Mal startet der Fahrrad-Club seine Umfrage zur ADFC-Radreise-Analyse (https://tip-web.my-survey.host/index.php/298675?lang=de). Die Autoren wollen dabei nicht nur die beliebtesten Rad-Routen und -Regionen im In- und Ausland erfragen, sie wollen vor allem auch wissen, wie die Corona-Pandemie das persönliche Radreiseverhalten beeinflusst hat. Denn nach Ansicht von Louise Böhler, beim ADFC als Tourismus-Expertin angestellt, deuten „viele Zeichen darauf hin, dass die Corona-Pandemie dem ohnehin schon kräftig wachsenden Rad-Tourismus einen Extra-Schub verliehen hat. Wir wollen herausfinden, wie stark das zutrifft – und welche Gruppen von Menschen jetzt neu aufgestiegen sind. Die Ergebnisse der Radreise-Analyse sind Gold wert für Tourismus-Regionen und Routen-Betreiber, denn sie geben einen umfassenden Einblick über die Bedürfnisse der wachsenden Zielgruppe der Freizeitradlerinnen und -radler.“ Wer sich derzeit aufs Fahrrad setzt und durch den Wald, über Wiesen und entlang abgelegener Trails radelt, sind Der ADFC wills wissen. Im Rahmen seiner Radreise-Analyse erforscht der Fahrradclub die Vorlieben der RadlerInnen. den Machern der Deutschen Initiative Mountain Bike relativ gut bekannt. Aber auch sie wollen mehr. So ist ein vorrangiges Ziel des Vereins, den Mountain-Bike- Sport zu fördern. Dazu gehört direkte Lobbyarbeit sowie auch die Arbeit in Gremien und Verbänden, um bei gesetzlichen Regelungen die Interessen von Bikern zu vertreten. Und natürlich gehört dazu auch der Schutz der Umwelt und das Einhalten der jeweils gültigen Landeswaldgesetze. WO GRAVELN EINE ORDNUNGS- WIDRIGKEIT IST Weil es in Deutschland kein Bundeswaldgesetz gibt, gelten in jedem der 16 Bundesländer eigene Landeswaldgesetze. Hinzu kommen Regelungen zum Naturschutz. „Eine kaum überschaubare Regelungsvielfalt“, wie der DIMB auf seiner 89 Bild: ADFC / Gloger

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